images/fotos/2017/1_Herren/Zu-viele-Luecken-in-der-SG-Abwehr.jpgWenn die SG-Handballer in dieser Saison auswärts antreten, haben sie jedes Mal verloren. Auch in Hörste konnte die Serie nicht durchbrochen werden. 30:36 hieß es am Ende aus SG-Sicht für die Gastgeber.

Auch das dritte Auswärtsspiel der noch jungen Spielzeit mussten die Handballer der SG Sendenhorst verloren geben. Am Samstag unterlag die Schwartz Sieben bei der TG Hörste mit 30:36 (16:19). Auf den ersten Blick sieht das nach einer Auswärtsschwäche der Sendenhorster aus. Doch wenn man die Tabelle genauer betrachtet, kann man ganz schnell feststellen, dass es die Schwartz Truppe bei den Aufgaben in Hesselteich, in Isselhorst und auch am Samstag in Hörste mit Gegnern zu tun bekam, die im Kampf um den Aufstieg sicher ein ernstes Wort mitreden werden. „Das waren Teams, die vor allem zu Hause immer stark auftreten“, macht SG-Coach Andreas Schwartz trotz der erneuten Niederlage keine Panik.

„Das 30:36 ist sicher um ein paar Tore zu hoch ausgefallen, wir haben nicht so schlecht gespielt und ein Aufwärtstrend zu den anderen Spielen war deutlich erkennbar“, so der Coach der mit dem Auftreten seiner Mannen nicht ganz unzufrieden war.

Die Sendenhorster leisteten sich einige technische Fehler, die dann vom Gegner eiskalt genutzt wurden. Vor allem mit der Leistung im Angriff konnte SG-Trainer Andreas Schwartz zufrieden sein. Positiv bemerkbar war die Rückkehr von Lars Mönig in den SG Kader. Matthias Kleikamp, mit sieben Treffern, Thomas Cervenka und Lars Mönig mit je fünf Treffern. Der gefährliche SG-Rückraum scheint wieder da zu sein. Um dann doch etwas Zählbares aus Hörste mitzunehmen, fehlte dann die Konsequenz in der Abwehr. Hier gab es noch einige Lücken.

„Da werden wir in den kommenden zwei Einheiten sicher dran arbeiten“, plant der Sendenhorster Trainer. Am kommenden Wochenende treten die Sendenhorster bei den Friesen aus Telgte an. Hier wollen die Sendenhorster dann die ersten beiden Auswärtspunkte einfahren. „Ein Derby, mit sicher vielen SG-Fans. Das wird ein tolles Spiel“, freut sich Schwartz auf die Aufgabe.

SG Sendenhorst: Schöne, Cooper, Haake (4), Hunkemöller Jens (1), Suntrup (2), Neumann, Schmitz (1), Kleikamp Martin (5), Kleikamp Matthias (7), Cervenka (5), Mönig (5).

Westfälische Nachrichten; 15.10.2017