Die Handballer der SG Sendenhorst wollen im Heimspiel gegen Westfalia Kinderhaus den zweiten Saisonsieg einfahren. Die Gäste sind noch ohne Punktgewinn. Allerdings fehlt der SG ein zentraler Baustein.

Die Klatsche in Isselhorst ist abgehakt, die Sendenhorster Blicke richten sich einzig und allein aufs Heimduell gegenWestfalia Kinderhaus. „Isselhorst ist nicht unsere Kragenweite, die sind in anderen Sphären unterwegs, Kinderhaus liegt in unserem Leistungsbereich“, sagtAn­dreas Schwartz. „Nach holpriger Vorbereitung kommen die Münsteraner langsam ins Rollen. Qualität ist da schon vorhanden“, so der SG-Coach weiter.

Qualität möglicherweise – aber Punkte definitiv noch nicht. Nach drei schweren Duellen gegen Isselhorst, Friesen Telgte und Hörste wartet die Westfalia immer noch auf den ersten Zähler. Dies soll nach den Wünschen von Schwartz auch am Samstagabend nach Spielende noch so sein.

Der Übungsleiter muss allerdings auf Lars Mönig (privat verhindert) und Martin Kleikamp (berufliche Gründe) verzichten. Gerade der Ausfall des Abwehrchefs wiegt schwer. „Er ist der Fels in der Brandung“, sagt Schwartz und weiß auch um Kleikamps Fähigkeiten am gegnerischen Kreis. Möglicherweise wird ein A-Juniorenspieler mit auf der SG-Bank Platz nehmen.

Um dem angestrebten Saisonziel Klassenerhalt ein Stückchen näher zu kommen, soll ein Heimsieg her.

Westfälische Nachrichten; 05.10.2017; Karl-Heinz Kock