Wenn Sportler auf negative Erfahrungen angesprochen werden, kommt oft der Satz: „Darüber möchte ich nicht mehr sprechen. Ich schaue nur nach vorne.“ Andreas Schwartz, Trainer des Landesliga-Teams der SG Sendenhorst, hat sich diesen Satz verkniffen. Er weiß, so eine Niederlage, wie sie seine Mannschaft beim 29:37 gegen Hesselteich erlebte, bedarf einiger Erklärung und Aufarbeitung.

„Wir haben das mit Augenmaß aufgearbeitet. Ich glaube, die Mannschaft weiß, was schief gelaufen ist“, sagt der SG-Verantwortliche, ohne das Geschehene zu dramatisieren. „Es gibt halt so Tage, da trifft man konsequent die falschen Entscheidungen.“

 

Auch Schwartz wollte den Blick dann aber sogleich wieder nach vorne richten. Bis auf eine singuläre Niederlage ist ja im Grunde auch nichts passiert. Und nach nur einem Spieltag gibt es bereits am morgigen Samstag (19.15 Uhr) die Gelegenheit für eine sofortige Kurskorrektur zu sorgen. Gast in der St.-Martin-Halle ist SW Havixbeck. „Ich gehe davon aus, dass die uns mächtig auf die Pelle rücken werden“, glaubt Schwartz; insbesondere deswegen, weil auch den Havixbeckern daran gelegen sein werde, die Auftaktpleite vergessen machen zu wollen. „Nach unserer Leistung haben wir aber auch keinen Anlass den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen“, sagt Schwartz. Verzichten muss der SG-Trainer auf Lars Mönig (verletzt) und Jörg Hunkemöller (Ausland). Den Rest seines Teams aber nimmt er in die Pflicht.

Westfälische Nachrichten; 22.09.2017; U. Schaper