Geraten die Landesliga-Handballer der SG Sendenhorst im Endspurt der Saison noch einmal in akute Abstiegsgefahr? Nach den Niederlagen in Emsdetten und gegen die TG Hörste wollen die Schwartz-Schützlinge in Brockhagen jedenfalls unbedingt punkten, um alle Zweifel aus dem Weg zu räumen.

Spannung im Sport ist so etwas wie Salz, das eine gute und nahrhafte Suppe erst so richtig schmackhaft macht. Auf diese Form der Nahrungsergänzung hätten die Handballer der SG Sendenhorst jedoch verzichten können. Auf der Zielgeraden der Landesliga-Saison wird es für den Aufsteiger noch einmal eng. Die Konkurrenz aus dem Tabellenkeller macht Druck, nach zwei Niederlagen in Folge muss die Schwartz-Sieben nun in Form von Pluspunkten liefern, um dem Gericht ein wenig die Würze zu nehmen.

TuS Brockhagen – SG Sendenhorst ( Landesliga Herren)

Ok – bedenklich ist die Lage noch nicht. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt aktuell drei Punkte. Zurücklehnen darf sich das Sendenhorster Team jedoch nicht, mindestens drei Mannschaften steigen ab. Immerhin – trotz der Niederlagen in den vergangenen Wochen stimmte die Leistung bei den Sendenhorstern. Nur kleine Details gaben zuletzt den Ausschlag dafür, dass die Punkte beim 25:26 nach Hörste wanderten. Nun geht es darum, in Brockhagen über die kompletten 60 Minuten konzentriert aufzutreten. Die Gastgeber spielen eine sehr gute Saison und rangieren im oberen Mittelfeld der Liga. In Brockhagen dürften die Trauben also ziemlich hochhängen. Dass die Sendenhorster mit den besten Teams mithalten können, haben sie aber in Emsdetten unter Beweis gestellt. So fährt die SG auch nicht chancenlos nach Brockhagen.

HSG Ascheberg/Drensteinfurt – TV Kattenvenne (Bezirksliga Herren)

Die HSG Ascheberg/Drensteinfurt hatte sich in der vergangenen Wochenende zwar klar und verdient gegen den ASV Senden 2 durchgesetzt. Es dürfte aber dennoch schwer werden, den Klassenerhalt in der Bezirksliga zu sichern. Im Heimspiel gegen den TV Kattenvenne ist ein Sieg jedenfalls Pflicht, um das anvisierte Ziel im Endspurt noch zu erreichen.

VfL Sassenberg – SG Sendenhorst (Bezirksliga Damen)

Die Damen der SG Sendenhorst leisten zwar durchaus wichtige Entwicklungsarbeit, für den Klassenerhalt in der Bezirksliga wird es aber wahrscheinlich nicht reichen. Nun gilt es, die Saison mit Anstand zu Ende zu bringen. Beim Meister und Aufsteiger VfL Sassenberg dürfte es schwer werden, für eine Überraschung zu sorgen. Der VfL hat erst zwei Punkt abgegeben. Die SG reist als krasser Außenseiter zum Topfavoriten. „Da können wir auf Schadensbegrenzung aus sein“, meint auch Trainer Friedhelm Krapp.

HSG Ascheberg/Drensteinfurt – SC Münster 08 (Bezirksliga Damen)

Die Damen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt müssen weiter fleißig punkten, wollen sie den Klassenerhalt in der Bezirksliga unter Dach und Fach bringen. Die Mannschaft von Heinz Huhnhold präsentierte sich zuletzt in einer starken Form und fuhr in Ladbergen einen Kantersieg ein – gegen den SC Münster 08 darf das Team nun nicht nachlassen.

Westfälische Nachrichten; 30.03.2017; M. Weßeling