Wird es jetzt noch einmal eng im Kampf um den Klassenerhalt? Die Handballer der SG Sendenhorst boten gegen die TG Hörste in eigener Halle eine starke Leistung, doch die wurde nicht belohnt. Am Ende stand eine knappe und unglückiche 25:26-Niederlage aus Sicht des heimischen Landesligisten

Es hat für die Sendenhorster Landesliga-Handballer nicht ganz gereicht. Trotz eines guten Auftrittes am Samstagabend im Spiel gegen die TG Hörste musste sich die Schwartz-Sieben am Ende der Partie mit 25:26 geschlagen geben.

Wie schon eine Woche zuvor bewiesen die Sendenhorster Handballer ihre Landesligatauglichkeit. Der Gast aus Hörste war lediglich in den entscheidenden Phasen etwas cleverer und nutzte seine Chancen besser.

Acht Minuten vor dem Seitenwechsel gingen die Gäste aus Hörste das erste Mal in Führung. Bis dahin lag die Schwartz-Sieben vorne. Kurz vor der Pause schlichen sich dann allerdings kleine Unachtsamkeiten in das SG-Spiel. Unnötige Ballverluste und ein Gegentreffer in Überzahl sorgten für einen 11:13-Pausenrückstand.

Dabei prägte der Torschütze vom Dienst, Silvan Tarner, das Spiel der Gäste. Mit neun Treffern war er wieder der beste Schütze. Aber auch Max Schaeper war für die SG-Abwehr nur schwer zu stoppen. Er steuerte sieben Treffer zum Sieg seiner Mannschaft bei. Die Sendenhorster Angriffsspieler, vor allem die beiden Kreisläufer Martin Kleikamp und Lukas Schmitz, mussten ganz schön einstecken. Die Gäste legten eine sehr harte Gangart an den Tag.

In den zweiten 30 Minuten liefen die Sendenhorster dann dem knappen Rückstand hinterher. Die Gäste ließen es nicht zu, dass die Schwartz-Sieben die Partie noch einmal drehen konnte. Immer wieder waren die Hörster dann im Angriff klug genug, um ihre Chancen vernünftig auszuspielen und auch zu nutzen.

Verstecken brauchen sich die Sendenhorster, trotz der Niederlage, nicht. Das war eine starke Leistung, die am Ende leider nicht belohnt wurde. Ein Blick in die Tabelle verrät nun, dass es im Kampf um den Klassenerhalt noch einmal ganz eng werden kann. Everswinkel konnte als Drittletzter mit einem 22:21-Erfolg über Kinderhaus den Rückstand auf die SG auf drei Punkte verkürzen. Drei Teams steigen auf jeden Fall ab. Was mit dem Viertletzten passiert, ist noch nicht ganz klar und hängt von den Absteigern aus den höheren Ligen ab. Auf jeden Fall sollte die SG noch einige Punkte einsammeln, um auch in der kommenden Saison ganz sicher in der Landesliga zu spielen.

SG Sendenhorst: Schöne, Cooper, Feldmann, Hunkemöller Jörg, Haake (4), Hunkemöller Jens (7), Westmeier, Suntrup, Bernstein (3), Schmitz, Kleikamp Martin (7), Kleikamp Matthias (2), Cervenka (1) und Mönig (1).

Westfälische Nachrichten; 27.03.2017; D. Vollenkemper