Am vergangenen Wochenende stimmte zwar die Leistung, nicht aber das Ergebnis. Nur knapp unterlagen die Sendenhorster Handballer bei Tabellenführer TV Emsdetten. Im Heimspiel gegen die TG Hörste will der Landesligist nun erneut eine gute Vorstellung abliefern und die beiden Punkte auf der Habenseite verbuchen.

Für die Schulterklopfer der Konkurrenz können sich die Handballer der SG Sendenhorst wenig kaufen. Und dennoch: nach dem knappen 29:32 beim TV Emsdetten überwog die Zufriedenheit bei den Schützlingen von Trainer Andreas Schwartz. Sie hatten den haushohen Favoriten und Aufstiegskandidaten an den Rand einer Niederlage gebracht und damit auch Selbstvertrauen für die kommenden Wochen gesammelt. Der heimische Landesligist will im Saisonendspurt auf jeden Fall noch den Sprung unter die Top-Ten der Liga schaffen. Ein Schritt in diese Richtung soll am Samstag in der St.-Martin-Halle gegen die TG Hörste gelingen.

 

SG Sendenhorst – TG Hörste

„Wir haben eine tolle Performance geboten. In einem guten Spiel zweier Mannschaften hatten wir durchaus die Chance, etwas mitzunehmen. Darauf können wir auf jeden Fall aufbauen“, war Andreas Schwartz stolz auf die Leistung seines Teams, obwohl die Sensation in Emsdetten ausgeblieben war. Mit dem gleichen Elan soll es nun ins Heimspiel gegen die TG Hörste gehen. Ein Sieg gegen den Tabellensechsten wäre auch durchaus wichtig, um den Vorsprung auf die unteren Plätze zu wahren. Aktuell haben die Sendenhorster noch einen komfortablen Vorsprung auf die Abstiegsränge. Nun geht es darum, diesen Vorsprung zu wahren, damit es in der Endabrechnung nicht noch eng wird im Kampf um den Klassenerhalt.

ASV Senden 2 – HSG Ascheberg/Drensteinfurt

Bei den Herren der HSG Ascheberg/Drensteinfurt sieht es dagegen düster aus. Nach der letzten Niederlage gegen die HSG Hohne/Lengerich muss das Team von Volker Hollenberg davon ausgehen, in der kommenden Saison in der Kreisliga anzutreten. Um den Absturz doch noch zu verhindern, ist ein Sieg im Derby beim ASV Senden 2 Pflicht. Das dürfte allerdings ohne große Probleme machbar sein – der ASV rangiert abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz.

TSV Ladbergen – HSG Ascheberg/Drensteinfurt

Die Mannschaft von Heinz Huhnhold befindet sich bereits im Frühlingsmodus. Nach drei Siegen in Folge hat die HSG den Sprung auf den sechsten Platz geschafft – und der würde aktuell den Klassenerhalt bedeuten. „Jetzt fahren wir auch nicht chancenlos nach Ladbergen“, hofft Huhnhold darauf, die Serie weiter ausbauen zu können.

SG Sendenhorst – Warendorfer SU

Die Damen der SG Sendenhorst werden in den sauren Apfel beißen müssen und dürften in der kommenden Saison in der Kreisliga antreten. Sieben Punkte Rückstand auf den rettenden sechsten Tabellenplatz sind bei vier noch ausstehenden Partien eine zu große Hypothek für die Mannschaft von Friedhelm Krapp. Dennoch will sich die Mannschaft – wie zuletzt auch – gut verkaufen und noch einmal einen Heimsieg in der St.-Martin-Halle feiern.

Westfälische Nachrichten; 23.03.2017; M. Weßeling