Große Moral und ein eiserner Wille waren die Zutaten, die die Handballer der SG Sendenhorst in den Derbytopf geworfen haben. Gegen den TV Friesen Telgte gelang ein 26:23-Erfolg und damit der vorzeitige Klassenerhalt.

Die Handballer der SG Sendenhorst gehen auch in der kommenden Spielzeit wieder in der Landesliga an den Start. Dank eines 26:23 (9:13)-Erfolgs im Nachholspiel über den TV Friesen Telgte packte das Team von Trainer Andreas Schwartz als Aufsteiger den Klassenerhalt – und das bereits drei Begegnungen vor dem Saisonende.

Im ersten Abschnitt hatte die SGS gegen das einstige Spitzenteam aus Telgte große Probleme, das Spiel schnell zu machen und in den eigenen Angriffen regelmäßig Torgefahr zu entwickeln. „Zu Beginn hatten wir keinen Fluss und viele Fehler, das Match hatte lange Zeit nur Bezirksliga-Format. Aber wenn wir irgendwann unser Kämpferherz entdecken, dann sind wir nur ganz schwer zu schlagen“, analysierte Schwartz nach der Schlusssirene.

Die Landesliga-Handballer der SG Sendenhorst stehen kurz vor dem Erreichen des Saisonziels. Im Derby gegen den TV Friesen Telgte kann die Sieben von Andreas Schwartz den vorzeitigen Klassenerhalt perfekt machen. Dazu benötigt sie noch einen Punkt. Der Trainer erwartet einen hoch motivierten Gegner und eine volle St.-Martin-Sporthalle.

Eigentlich finden über Ostern an insgesamt drei Wochenenden keine Meisterschaftsspiele statt. Für die heimischen Teams gilt es, drei Spieltage vor dem Saisonende noch einmal letzte Kraftreserven zu mobilisieren und vorhandene Wunden zu lecken. Doch weil sich die SG Sendenhorst und der TV Friesen Telgte vor einigen Wochen auf eine Verlegung ihres direkten Duells einigten, findet am morgigen Samstag sogar ein heiß ersehntes Derby statt. „Das ist das Salz in der Suppe“, zeigt sich SG-Coach Andreas Schwartz voller Vorfreude auf das Kräftemessen.

Nach einer guten Leistung war das Glück an diesem Wochenende auf der Seite der SG Sendenhorst. Beim Tabellendritten TuS Brockhagen konnte die Schwartz-Truppe einen 32:31-Erfolg feiern.

 

Fast hätten sich die Sendenhorster Handballer in den Schlussminuten noch um den Lohn gebracht. Erst wurde knapp neun Minuten vor dem Ende Martin Kleikamp nach seiner dritten Zeitstrafe vorzeitig unter die Dusche geschickt, und dann kassierten die Sendenhorster in den Schlussminuten noch eine Zweiminuten-Strafe gegen die Bank. Am Ende reichte es aber dann doch.

Geraten die Landesliga-Handballer der SG Sendenhorst im Endspurt der Saison noch einmal in akute Abstiegsgefahr? Nach den Niederlagen in Emsdetten und gegen die TG Hörste wollen die Schwartz-Schützlinge in Brockhagen jedenfalls unbedingt punkten, um alle Zweifel aus dem Weg zu räumen.

Spannung im Sport ist so etwas wie Salz, das eine gute und nahrhafte Suppe erst so richtig schmackhaft macht. Auf diese Form der Nahrungsergänzung hätten die Handballer der SG Sendenhorst jedoch verzichten können. Auf der Zielgeraden der Landesliga-Saison wird es für den Aufsteiger noch einmal eng. Die Konkurrenz aus dem Tabellenkeller macht Druck, nach zwei Niederlagen in Folge muss die Schwartz-Sieben nun in Form von Pluspunkten liefern, um dem Gericht ein wenig die Würze zu nehmen.

Wird es jetzt noch einmal eng im Kampf um den Klassenerhalt? Die Handballer der SG Sendenhorst boten gegen die TG Hörste in eigener Halle eine starke Leistung, doch die wurde nicht belohnt. Am Ende stand eine knappe und unglückiche 25:26-Niederlage aus Sicht des heimischen Landesligisten

Es hat für die Sendenhorster Landesliga-Handballer nicht ganz gereicht. Trotz eines guten Auftrittes am Samstagabend im Spiel gegen die TG Hörste musste sich die Schwartz-Sieben am Ende der Partie mit 25:26 geschlagen geben.

Wie schon eine Woche zuvor bewiesen die Sendenhorster Handballer ihre Landesligatauglichkeit. Der Gast aus Hörste war lediglich in den entscheidenden Phasen etwas cleverer und nutzte seine Chancen besser.