In Emsdetten dürften die Trauben hoch hängen für die Handballer der SG Sendenhorst. Der Aufsteiger um Trainer Andreas Schwartz gastiert beim souveränen Tabellenführer der Landesliga. Bei den Sendenhorstern dürfte es in erster Linie um Schadensbegrenzung gehen. An eine Überraschung glauben sie nicht.

Es gibt Aufgaben, die sind einfach kaum zu erfüllen. Zwar treibt auch vor der Partie des TV Emsdetten 2 gegen die SG Sendenhorst die Phrase Blüten, dass jedes Spiel bei Null anfängt. Doch wenn die SG-Landesliga-Handballer am Sonntag zum aktuellen Tabellenersten reisen, dann begibt sich die Schwartz-Sieben auf eine Mission, die sie kaum erfüllen kann. TV Emsdetten 2 – SG Sendenhorst (Sonntag, 18 Uhr)

Die Statistik hat dabei jede Menge Aussagekraft. Während die Sendenhorster im bisherigen Saisonverlauf 518 Tore geworfen haben, kommt die Bundesliga-Reserve auf 626. 466 (SG: 531) Gegentore stellen ebenfalls den Bestwert der gesamten Konkurrenz dar. Da wartet also eine „Mission impossible“ auf den Aufsteiger aus Sendenhorst.

Einen Vorteil hat das Gastspiel beim hauhohen Favoriten jedoch. Im Prinzip können die Gäste aus Sendenhorst ganz gelassen in der Emsdettener Emshalle auftreten. Die Partie über einen möglichst langen Zeitraum spannend zu gestalten, das dürfte schon eine Überraschung aus Sicht der Gäste darstellen. An einen Punktgewinn oder gar einen Sieg in Emsdetten glaubt Trainer Andreas Schwartz allerdings nicht ernsthaft. „Es ist so, als wenn Darmstadt 98 zu den Bayern fährt. Wir machen uns da keine großen Gedanken. Wir wollen uns nur auf die nächsten Wochen einstimmen“, erklärt Trainer Andreas Schwartz. „Dem TVE wünsche ich viel Spaß in der Verbandsliga. Wir dagegen schauen nur auf uns.“

HSG Ascheberg/Drensteinfurt – HSG Hohne/Lengerich (Sonntag, 18 Uhr)

Auf einen spannenden Endspurt im Kampf um den Klassenerhalt stellen sich die Handballer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt ein. Nach dem klaren Auswärtserfolg bei Sparta Münster hat die Hollenberg-Sieben wieder bessere Karten, muss jedoch weiter fleißig Punkte sammeln, um ihr Ziel zu erreichen. Am Sonntag wartet eine schwere Aufgabe auf den heimischen Bezirksligisten. Die HSG trifft auf den Tabellenvierten HSG Hohne/Lengerich.

SG Sendenhorst – Westfalia Kinderhaus (Samstag, 19.15 Uhr)

Die Handballdamen der SG Sendenhorst müssen sich vor allem im Angriff deutlich steigern, wollen sie noch eine Chance auf den Klassenerhalt in der Bezirksliga haben. Zuletzt warf die Mannschaft von Friedhelm Krapp gerade einmal acht Tore in Hiltrup. Eine ähnliche Quote dürfte am Wochenende nicht ausreichen, um gegen den Zweiten aus Kinderhaus zu bestehen.

HSG Ascheberg/Drensteinfurt – Eintracht Hiltrup (Sonntag, 16 Ihr)

Die Damen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt sind auf einem guten Weg, den Klassenerhalt in der Bezirksliga zu schaffen. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge geht die Mannschaft von Heinz Huhnhold auch die nächste Aufgabe optimistisch an. Gegen Eintracht Hiltrup wollen die Stewwerter erneut punkten, um ihr Ziel zu erreichen.

Westfälische Nachrichten; 17.03.2017; M. Weßeling