Ein durchwachsenes Wochenende erlebten die Nachwuchsmannschaften der SGS-Handballabteilung.

eine durchaus gute Leistung bot die männliche E-Jugend der Sendenhorster Handballabteilung in Warendorf. Trotz des Ausfalls von drei Stammspielern überzeugten die Sendenhorster. Das erste Spiel gegen Reckenfeld, musste die SG zwar noch mit 8:14 verloren geben, aber in der Partie gegen Warendorf wuchs der SG-Nachwuchs über sich hinaus. Über ein schnelles 4:0 warf sie eine komfortable 14:7-Pausführung heraus. Auch im zweiten Abschnitt zeigten die Warendorfer keine Gegenwehr, am Ende stand ein klarer Sieg. SG Sendenhorst: Luca Schlegel (1), Max Hahlhege (2), Philipp Laink (1), Linus Schmedding (11), Luca Perrone, Finn Reul (3), Dominik Breuer (1), Moritz Koch, David Paschkowski (3) und Lukas Reismann. Die D-Mädchen der Sendenhorster SG absolvierten am Samstag ihre beiden letzten Saisonspiele. Die erste Partie gegen Everswinkel begannen die SG-Mädchen konzentriert und hochmotiviert.

Bis zum Seitenwechsel führten die Sendenhorsterinnen bereits mit 5:1. Zwar kam Everswinkel in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel und konnte auch auf 6:5 verkürzen. Aber aufgrund einer sehr guten kämpferischen Einstellung siegten die Sendenhorster am Ende verdient mit 8:7.

Die Partie gegen Everswinkel verlief dann ähnlich. Nach einer 5:2-Pausenführung ließen die Sendenhorster im zweiten Abschnitt nach und Everswinkel kam am Ende noch zum 8:8-Ausgleich.

Eine 13:20-Niederlage musste die weibliche B-Jugend im letzten Spiel der Saison hinnehmen. Der Gast, die JSG Havixbeck/Roxel, war für die Sendenhorsterinnen an diesem Tag einfach zu stark. Vor allem die beiden sehr guten Schlussfrauen der Gäste stellten das SG-Team vor große Probleme. Nach einem zwischenzeitlichen 1:6-Rückstand wurde das Spiel der Sendenhorster Mädchen besser. Sie nutzten ihre Chancen bis zum Seitenwechsel konsequent.

Mit Anpfiff des zweiten Abschnittes wuchsen die Torfrauen der JSG aber wieder über sich hinaus und konnten einige Bälle parieren. Die Sendenhorster fanden dann noch mal kurz ins Spiel, es reichte aber nicht mehr, um die Partie zu drehen.

„Es war wie gegen Greven. Die Kraft fehlte am Ende, um das Spiel zu drehen. Im Gegenteil, neben Erschöpfung kam noch Resignation hinzu. Havixbeck lief in den letzten Minuten einen Gegenstoß nach dem anderen, was das Ergebnis etwas verfälschte“, analysierte SG-Coach Lutz Austermann die Partie.

Westfälische Nachrichten; 16.03.2017; D. Vollenkemper